Wer sich für Holzpellets entschieden hat,
der benötigt eine Holzpellets-Heizung genannt. Die modernen
Heizkessel, die ihre Bestimmung als Zentralheizung haben, sind vollkommen
automatisch und werden durch eine elektrische Förderschnecke mit Holzpellets
versorgt. Es gibt auch Holzpellets-Heizungen die durch ein Ansaugsystem mit
Holzpellets versorgt werden. Es gibt neben den zentralen Heizungssytemen
inklusive Regelungs- und Steuerungstechnik auch Holzpellets-Öfen – oder
Holzpellets-Einzelöfen, die zur gezielten Beheizung eines Wohnraumes geeignet sind.
Holzpellets-Einzelöfen haben einen Leistungsbereich von maximal 6-8 kW. Die Holzpellets-Zentralheizungen haben dagegen
einen Leistungsbereich von 8kW und mehr. Die Holzpellets-Zentralheizungen eignen sich
daher besonders gut für die Beheizung von Ein- und Zweifamilienhäusern mit einem
Wärmebedarf von 10 bis 30 kW. Für einen Verbraucher mit einem höheren
Wärmebedarf, bietet sich eine Reihenschaltung von mehreren Holzpellets-Heizungen an.
Diese Reihenschaltung nennt man dann 2er oder 3er Kaskadenanlage, die dann
mehrere hundert kW zur Verfügung stellen kann.
Weiterhin gibt es auch sogenannte Hybrid- oder Kombianlagen. Diese können auch mit anderen biogenen Brennstoffen, wie z.B.
Scheitholz oder Hackschnitzel, versorgt werden. Es gibt mittlerweile auch
Holzpellets-Heizungen, die mit Getreide versorgt werden können.